Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Less Records bietet “Indie” Künstlern der Genres Klassik, Avantgarde, Ambient, New Age, Soundscapes, Field Recordings und experimenteller Musik die Möglichkeit, untereinander und mit relevanten Playlist Kuratoren Kontakt aufzunehmen.

Seit ich die Webseite zum ersten Mal besuchte, stieg die Zahl der registrierten Playlisten und Künstlern rasant an. Und das nicht ohne Grund. Less Records hebt sich durch die Qualität der Playlisten, Genre-Spezialisierung und schnelle Reaktionszeit auf Anfragen von den bekannten Mitbewerbern wie beispielsweise Soundplate ab. Wartet man bei der Konkurrenz lange oder gar vergeblich auf einer Rückmeldung, punktet die Kooperations-Plattform Less Records mit schnellen und freundlichen Antworten. Mit meinem eigenen Projekt Zazenkai, mit dem ich mich auf Ambient und Piano Musik spezialisiert habe, konnte ich diese positive Erfahrung machen. Ich rechnete nicht mit einer Antwort und schon gar nicht mit einer Playlist-Platzierung (die Erwartungshaltung ist den vielen “schwarzen Schafen” geschuldet, die entweder nicht reagieren oder für Playlist Platzierungen Geld verlangen), wurde ich eines Besseren belehrt. Mein eingereichter Track schaffte es auf eine Playlist und die Rückmeldung nach nur wenigen Tagen war sehr persönlich.

Fazit: Gerade in den Genres Piano Musik, Ambient und New Age hält sich schon längere Zeit Gerüchte, dass Spotify die eigenen, sehr beliebten Playlisten mit “eigenen” Künstlern “auffüllen” würde um Tantiemezahlungen zu sparen. Tatsache ist: Unabhängige Künstler haben es schwer, ihre Songs auf offiziellen Spotify Playlisten zu platzieren. Less Records könnte eine Chance für alle “nicht privilegierten” Künstler sein, auf hochwertig kuratierten Spotify Playlisten ihre Songs zu platzieren und damit ihre Reichweite zu erhöhen.

Hier geht es zu Less Records.

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